Autor: schillerwerkstatt

Dekoloniales Klassenzimmer

Seit 2025 führt die Schillerwerkstatt in Kooperation mit der Südblicke AG das Projekt „Widerstand gegen deutschen Kolonialismus in Kamerun“. Hier findet ihr hilfreiche Materialien, Podcasts und Erklärfilme zum kostenlosen Einsatz! In dem Projekt “Widerstandsbewegungen gegen deutschen Kolonialismus in Kamerun” setzten sich Schüler*innen und Lehrkräfte mit aktuellen kolonialen Kontinuitäten auseinander. Sie wurden ermutigt, sich mit der Rolle der Widerstandsbewegungen zu beschäftigen. Wir zeigten ihnen Möglichkeiten, sich in Berlin weiter zu informieren und zu engagieren.  Mit Schüler*innen des Robert Blum Gymnasiums wurde eine dreitägige Projektwoche durchgeführt. In der Projektwoche interviewten die Schüler*innen die Aktivistin Sylvie Vernay Njobati, die für die Rückgabe der Ngonnso kämpft und die Aktivistin Solange Djomgoue Keou, die nach Deutschland geflohen ist und über koloniale Kontinuitäten und ihren Kampf für Menschenrechte in Kamerun und Deutschland berichtet. Auf Grundlage dieser Interviews sind zwei kurze Podcast und ein Erklärfilm entstanden, die als Unterrichtsmaterial zur Verfügung stehen. Das neue Material wurde mit Schüler*innen des Albrecht Dürer Gymnasiums in einem Projekttag erprobt. Für Lehrkräfte führten wir eine digitale Veranstaltung durch, in der wir unser neues Unterrichtsmaterial vorstellten. Auf …

“Kumar bağımlılığı, ilacı olmayan bir hastalık. Ama dermanı var”

Almanya’da 1,3 milyondan fazla insan* kumar bağımlısı. Ancak psikolog ve sosyolog Kazım Erdoğan, bu sayının çok daha fazla olduğu görüşünde. Bu yüzden kurucusu olduğu Aufbruch Neukölln derneğinde kumar bağımlısı erkekler için bir yardımlaşma grubu başlatmış. Açık bir dil ve aynı göz hizasında iletişim kurmak en güzel terapi yöntemi diyen Erdoğan’ın kapısı herkese açık. Zeynep Dişbudak Zeynep Dişbudak: Kumar bağımlılığına karşı bir yardımlaşma grubu kurma fikri nasıl doğdu? Kazım Erdoğan: 80’li yıllarda okullarda öğretmen ve sonrasında psikolog olarak çalışıyordum. Bayan velilerin birçoğundan, eşlerinin kumar alışkanlıklarından şikayetlerini duyuyordum. Ayrılma ve boşanmaların ardında kumar, alkol ve uyuşturucu bağımlılığı önemli rol oynuyordu. Evin tüm gelirlerini, hatta ailenin altınlarını götürüp ‘leihhaus’lara bırakanları, gırtlağa kadar borç batağında olanları tanıyorum. Bunun büyük bir kanayan yara olduğunu tespit ettim. 2007 yılında önce Türkiyeli babalar grubunu kurdum. O grubun içinde birkaç arkadaşın da oyun bağımlısı olduğunu duyduktan sonra dedim ki, kumar bağımlılığına karşı öz yardım grubu kurmanın zamanı geldi hatta geçti. Kurduğumuz ilk grup 2011-2020 arasında AOK tarafından finanse edildi. AOK desteğini çekince maddiyatsızlıktan grubu kapatmak zorunda kaldık. Kumar problemi olanlar babalar grubuna gelmeye …

Da gibt’s noch Spielraum

Eine kleine Entdeckungstour durch die Spielräume im Kiez: dritte Orte, die Begegnung und Spiel ermöglichen, aber oft ums Überleben und ihre Daseinsberechtigung kämpfen. gesammelt von Stefanie Battisti und Marie Köhler Was sind dritte Orte? Neben Zuhause (erstem Ort) und Arbeit oder Schule (zweitem Ort) gibt es „dritte Orte“: offene Treffpunkte, an denen Menschen zusammenkommen, sich austauschen und Gemeinschaft erleben, meist, ohne etwas bezahlen zu müssen. Üçüncü Mekânlar ne demek?  Ev (birinci mekân) ve iş ya da okul (ikinci mekân) dışında “üçüncü mekânlar” vardır: insanların bir araya geldiği, iletişim kurduğu ve topluluk deneyimi yaşadığı açık buluşma noktalarıdır. Çoğunlukla herhangi bir ücret ödemeden kullanılabilirler. ما هي الأماكن الثالثة؟ إلى جانب المنزل (المكان الأول) والعمل أو الدراسة (المكان الثاني)، هناك „أماكن ثالثة“: أماكن لقاء مفتوحة يجتمع فيها الناس، ويتبادلون الأفكار، ويتفاعلون مع المجتمع، عادةً دون الحاجة إلى دفع أي شيء. Für die Donaukids: Wir bringen Bewegung in den Hof! Im Donaukiez fehlt es an Freiflächen und Bewegungsorten. bwgt e.V. öffnet und betreut die Schulhöfe unserer Grundschulen im Kiez deshalb für Kinder aus dem Umfeld: „Spiel & Spaß im …

Life of Game

Gedanken darüber, warum unser Leben mehr Game ist, als wir zugeben und wie die Videospiel-Industrie unsere Welt formt und dabei abkassiert. von Oğuzhan Danışmanoğlu Ihr lest in diesem unbedeutenden Kiezmagazin, und doch geht es um eine der mächtigsten Realitäten unserer Gesellschaft: das Spiel. Vom Kindergarten über die Schule bis ins Studium lernen wir Mechanismen wie Level, Punkte, Sterne, Belohnungen und Prüfungen kennen. Fast alles funktioniert wie ein Game, und viele Menschen merken gar nicht, wie selbstverständlich sie nach diesen Regeln leben. Schon kleine Alltagsentscheidungen werden oft wie Herausforderungen in einem Spiel wahrgenommen. Wer es clever spielt, sammelt Punkte für Karriere, soziales Ansehen oder persönliche Erfolge. Jenseits des Alltags existiert die eigentliche Welt der Spiele: die Spielindustrie. Seht unten im Grafik selbst den Vergleich mit den größten Umsätzen weltweit: Mit rund 523 Mrd. US-Dollar Umsatz im Jahr 2025 ist die Videospielindustrie größer als die Film- und die Musikindustrie zusammen. Neue Technologien, Streaming und Mikrotransaktionen treiben das Wachstum rasant voran, und fast täglich erscheinen neue Spiele, die Millionen Menschen weltweit erreichen. Wer denkt, Spiele seien nur ein …

Spielend lernen: Food for thought

Die Kids-Redakteurinnen Eleni und May interviewen Serenad Yilmaz von „Food for Thought“ über Lernspiele: Wie man digitale Abenteuer erschafft, wie man Spieleentwicklerin wird und welche Tiere vorkommen.  von Eleni (9) und May (10 Jahre alt) May: Wie programmierst du Spiele?Serenad: Wir arbeiten im Team: Eine Person denkt sich die Regeln und den Ablauf aus, eine illustriert die Charaktere und Hintergründe, andere schreiben die Geschichte, und eine programmiert dann alles. Man kann auch alleine Spiele machen, aber es ist echt viel Arbeit. Eleni: Mit wie vielen Jahren hast du zum ersten Mal ein Computerspiel gespielt? Mein allererstes Spiel habe ich mit 10 oder 11 gespielt, auf dem Commodore 64. Eleni: Hast du da Pacman gespielt?Ja, und auch ein Fußballspiel. Wahrscheinlich war das “International Soccer”, eins der ersten Fußballspiele für den PC. Mit dem Programmieren habe ich vor über 20 Jahren angefangen. Damals habe ich Minispiele mit Flash gebaut.   May: Wie lange brauchst du, um ein Spiel zu machen?Das kommt aufs Spiel an. Theoretisch könnte man eins an einem Wochenende machen. Für „Laika“ und unsere anderen Spiele haben …

Übers Zocken – von Kid für Kids

Unser Kidsredakteur Jona (12) zeigt uns, welche Games wirklich Spaß machen und welche Begriffe man kennen muss, um Gamerkids besser zu verstehen. von Jona Friedmann Sago mini (ab 4)Sago mini ist eine Reihe von Tier-Charakter-Spielen, die alle sehr bunt und kreativ sind. Ich würde sie sehr empfehlen, weil sie Spaß machen und die Kinder sogar was lernen können. Fiete (je nach Spiel ab 4 oder älter)“Fiete” sind auch verschiedene Spiele, die schön gezeichnet und animiert sind. Zum Beispiel  mit Matheaufgaben oder Fußball und Bauernhof-Puzzles oder Versteckspielen. Brawl Stars (ab 8)Brawl Stars empfehle ich persönlich erst ab 8, weil es mit seinem „Glückssystem“ süchtig machen kann: Man muss täglich spielen und Aufgaben erfüllen, um Belohnungen zu bekommen, Boxen oder „Stardrops“ mit z.B. “Gems” (Ingame-Währung), neuen Brawlern* und Skins für sie.*USK: ab 12 Jahren Minecraft (ab 9 oder 10)Kommen wir zu meinem Lieblingsspiel Minecraft: Die perfekte Abenteuerwelt, in der man super viel selber machen kann. Von unterschiedlichen eigenen Bauprojekten bis hin zu Überleben-Challenges mit coolen Biomen* und Tieren. Es gibt In-App-Käufe mit “Minecoins” für Add-ons, Werkzeuge oder …

Die Kneipe im Lauf der Zeit

Die Kneipen im Donaukiez waren immer mehr als nur ein Tresen: Sie sind Wohnzimmer, Bühne, Zuflucht. Eine Kneipentour durch die Jahrhunderte. von Eric Friedewald Als der Donaukiez noch aus Wiesen und Feldern bestand, eröffnete 1737 an der heutigen Karl-Marx-Straße 2 das Wirtshaus Rollkrug, ein früher Pionier des späteren Siegeszuges der Kneipen: 1905 gab es in Berlin eine „Schenke“ pro 157 Personen. Den Spielraum in den Kneipen brauchte es vor allem aufgrund der beengten Wohnverhältnisse. Wer kein Wohnzimmer hatte, musste sich andere Orte suchen. „In Rixdorf ist Musike“ hieß es damals und das war definitiv der Fall: Das Nachtleben der damaligen Stadt hatte sich im ganzen Kaiserreich einen berüchtigten Ruf gemacht. Zu viel für den bürgerlichen Magistrat, der mit rasanter Stadtentwicklung und einem neuen Namen das Image Rixdorfs retten wollte: Neukölln war geboren. Der alte Rollkrug musste 1907 der wachsenden Stadt weichen. Nach einer Hochzeit des Nachtlebens in den 1920er-Jahren verengte sich der Spielraum unter dem nationalsozialistischen Terror dann zusehends. So hatte die SA in der Weichselstraße 8 eine Kneipe, in der politische Gegner schwer misshandelt …

„Wir mussten eben improvisieren“

Vom Triesel auf der Straße bis zum Puppenspielen im Luftschutzkeller: Unser Kiezgedächtnis Hans und Reni Babkuhl erinnern sich an das Spielen in den 1940er-Jahren, als improvisierte Spiele den Alltag bestimmten. Von Hans und Reni Babkuhl Womit wir als Kinder gespielt haben, war schnell entschieden. In den Läden gab es ja kaum etwas zu kaufen. Also improvisierten wir. Wir mussten uns mit Holzstücken oder einem Triesel begnügen. Der Triesel war ein kegelförmiges Stück Holz mit Metallspitze. Man wickelte eine Schnur darum, zog sie blitzschnell weg, und schon drehte er sich. Mit einer Peitsche brachte man ihn immer wieder in neue, wilde Drehungen. Dann gab es das Rollen: Wir steckten ein Stück Holz in die Achse eines Kinderwagenrads und bewegten das Rad mit einem langen Stock. Weil gerade die ersten Westernfilme in den Kinos liefen, imitierten wir dazu das Geräusch einer amerikanischen Eisenbahn. Außerdem waren auch die Ruinen in der Umgebung hochinteressant. Angst kannten wir erst, wenn wirklich etwas passierte. Stellt euch vor: Treibeball oder Völkerball mitten auf dem Kottbusser Damm! Wir mussten eben improvisieren, und gelangweilt …

Donaukiez GO! Oyun talimatları Türkçe

🌀 Oyun Akışı ⏰BaşlangıçTüm oyuncular kendi evlerinde başlar: Burası nötr bir alandır, yani şans veya talihsizlik alanı olamaz.🎓 İlk Hedef: OkulÜç mahalle okulundan birine ulaşana kadar zar atarak ilerle. Okula vardığında bir 🎒 Okul Görevi alırsın. Görev numarasını belirlemek için (1–12 arası) zar at. Bir oyuncu görevi yüksek sesle okur. Görevi başarırsan bir sonraki tur devam edersin. Başaramazsan, bir sonraki turda yeni bir görev denersin.🧭 Okul bitti! Peki nereye?Okuldan sonra ziyaret etmek istediğin en az iki mahalle mekânı seç.Bu mekânlar haritanın farklı yerlerine dağılmış olmalı ve yan yana olmamalı. Seçtiğin bir mekâna vardığında onunla ilgili bir hikâye anlat.🗨️ Mahalle Dedikodusuİki oyuncu aynı kareye gelirse küçük bir sohbet yapılır: Birbirinize tanışma sorusu sorun. Birbiriniz hakkında bir şey öğrendiyseniz, ikiniz de 1 kare ilerleyin!🚍 BVG BonusuBir metro veya otobüs durağı karesine gelirsen, bir sonraki durağa geçebilirsin.🏡 Eve Gitme ZamanıSeçtiğin tüm mekânları ziyaret ettiğinde tekrar evine dönmelisin.🏆 7. Ve kazanan: evine ilk dönen!Tüm mekânları ziyaret edip önce evine dönen oyuncu oyunu kazanır! 🎉 🎒 OKUL GÖREVLERİ  🎲 Görev numarasını 1 veya 2 zar ile belirle. Bir oyuncu yüksek …

Donaukiez GO! English Version

🌀 How to Play ⏰ Let’s BeginAll players start at their home base. This is a neutral space – it can’t be a lucky or unlucky field.🎓 First Mission: SchoolKeep rolling until you reach one of the three neighborhood schools. There, you receive a 🎒School Task. Roll to determine the task number (1–12). Another player reads the task aloud: If you manage to complete it, you can move on next turn. If not, you try a new one in the following round.🧭 School’s out! Where to next?Choose at least two places in the neighborhood you want to visit after school. They should be spread across the map and not located directly next to each other. Whenever you land on one of your chosen spots, tell a story about it.🗨️ Neighborhood Chit-ChatIf two players land on the same field, they have to make small talk: Ask each other a get-to-know-you question. Did you both learn something about one another? Then both move forward 1 space!🚍 BVG BonusIf you land on a subway or bus stop, you …