Alle Artikel in: Medienwerkstatt

In partizipativen Prozessen schaffen wir gemeinsam Medienprojekte verschiedenster Art – von der Kiezzeitung über Filmprojekte bis hin zum Siebdruck-Event im öffentlichen Raum.

Wovon träumst du Neukölln?

Unsere Mobile Werkstatt ist im Schillerkiez unterwegs und lädt die Neuköllner Nachbar*innen dazu ein, über ihre Träume, Wünsche und Hoffnungen für ihre Gemeinschaft und den Raum, in dem sie leben, nachzudenken. Im Rahmen des Workshops gestalten die Teilnehmer*innen ihre eigenen Plakate mithilfe der Siebdrucktechnik. Jede Person ist eingeladen, ihre Ideen und Gefühle in Bildern und Worten auszudrücken und den öffentlichen Raum als Plattform für kollektive und grafische Ausdrucksformen zu nutzen. Am Ende des Workshops nimmt jeder Teilnehmer*in ein individuelles Plakat mit nach Hause, das ihre persönliche Vision für die Zukunft Neuköllns widerspiegelt, während ein weiterer Traum unserem kollektiven Traumarchiv hinzugefügt wird. Dieses Projekt fördert nicht nur die Kreativität, sondern auch einen Dialog auf Augenhöhe, bei dem die Menschen sich als Nachbar*innen und politische Wesen erkennen, die gemeinsam Zukunftsvorstellungen entwickeln und gestalten können. Uns ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem jede Stimme und jede Perspektive gleichermaßen wertgeschätzt wird, um den Aktivismus und die Teilhabe im öffentlichen Raum aus einer gemeinschaftlichen Perspektive zu fördern. Next Stop: beim Opening House Day im PUBLIX, dem neuen …

frauen. grafik. politik.

Im Rahmen des Demokratieprojektes bieten wir ab Juni eine kostenlose Weiterbildung für Multiplikatorinnen in der künstlerischen und politischen Bildungsarbeit an. Bewirb dich jetzt! Im Fokus der Multiplikator*innen-Ausbildung frauen. grafik. politik. stehen das Empowerment durch Kunst und die politische Bildungsarbeit. Die kostenlose Weiterbildung umfasst thematische, technische, künstlerische und praktische Module und findet zwischen Juni und Dezember 2024 statt. Am Ende werden die Teilnehmerinnen befähigt sein, eigene Gruppen zu begleiten und andere Frauen in ihrer Gemeinschaft politisch und künstlerisch zu aktivieren. Ein übergeordnetes Ziel der Weiterbildung ist es, die Schaffung und den Erhalt kollektiver Räume von und für Menschen zu ermöglichen, die sich als Frauen definieren und in der grafischen Produktion tätig sind. Die drei Achsen dieser Weiterbildung sind:  1) Politische Bildung2) Pädagogische Methoden für die Gemeinwesenarbeit3) Vertiefung grafischer Prozesse Diese Achsen werden in den vier Modulen (insgesamt 12 Termine) miteinander verknüpft. Die Module der Fortbildung, die im Juni beginnt und bis Dezember 2024 läuft, umfassen drei regelmäßige monatliche Treffen sowie einige intensive Wochenend-Workshops. Veranstaltungsorte sind der Nachbarschaftstreff Schillerkiez und die Kiez-Etage in der Karlsgartenstr. 6. Eine detailliertere …

Die Kiez-Etage blüht…

Nach der Schließung des Nachbarschaftshauses haben wir eine Kiez-Etage für Initiativen und Gruppen eingerichtet. Komm vorbei und teile dein Angebot mit der Community! Die Kiez-Etage ist ein selbstorganisierter Ort für Nachbarschaft und Begegnung Die Kiez-Etage wurde im März dank einer FEIN-Mittelfinanzierung in einer kollektiven Aktion neu gestaltet und ausgestattet. Nun steht sie der Nachbarschaft wieder für Workshops, kleine Events und Treffen zur Verfügung. Manche Formate aus dem Nachbarschaftshaus Karlsgartenstr. 6 werden inzwischen mobil umgesetzt: Folgt dafür der Nutzer*innen-Gruppe auf Instagram! ie Kiez-Etage befindet sich im 2. OG der Karlsgartenstraße 6 und besteht aus: Bitte beachtet: Die Kiez-Etage ist leider nicht barrierefrei und nur über die Treppe erreichbar. Wofür kann man die Räume nutzen? Die Räume können von Gruppen aus dem Kiez von bis zu 12 Personen (ab 16 Jahren) für gemeinnützige Aktivitäten genutzt werden. Die Gruppen müssen nicht als Verein organisiert sein – wichtig ist die Lust, Teil einer selbstorganisierten Struktur zu werden und aktiv mitzuwirken: bei Netzwerktreffen, Putztagen und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Die Siebdruck-Werkstatt kann auch gegen Materialspende genutzt werden. Wie kann ich den Raum …

Frauen. Kämpfen. Um Räume.

Das Nachbarschaftshaus Karlsgartenstr. 6 und das dort ansässige Netzwerk verabschieden sich… mit einer lauten Woche voller Workshops, Gesprächen und Ausstellungen! Es ist so weit: nach zweijährigem Kampf um seinen Erhalt, muss das Nachbarschaftshaus Karlsgartenstr. 6 am Ende des Monats leider seine Türen schließen. Ab April werden die Räumlichkeiten im Erdgeschoss und dem 1. OG zum Beratungszentrum für die VHS umgebaut. Der Nachbarschaft wird noch das 2. Obergeschoss als Kiezetage erhalten bleiben, doch das Haus in seiner bisherigen Form (und Farbe) wird es nicht mehr geben.  Die im Haus aktiven Gruppen und Initiativen gehen allerdings nicht leise von dannen… sondern werden in gewohnt feierlicher-performativer Manier Abschied nehmen! Mit einer lauten Woche voller Workshops, Ausstellungen, Gesprächen und einer offenen Fanzine-Produktion über das Haus möchten wir die Nachbarschaft dazu einladen, ein letztes Mal die tollen Angebote der einzelnen Initiativen zu nutzen und in Gemeinschaft die Räumlichkeiten des Hauses “kulturell zu besetzen”.  Das Festival “Frauen*. Kämpfen. Um Räume” findet zwischen Dienstag, 19. März, und Donnerstag, 28. März statt und geht einher mit dem Frauenkampfmonat. Als selbstorganisierter und feministischer Ort …

Von Teufeln und Dämonisierungen

In unserem letzten Masken-Workshop werfen wir einen kritischen Blick auf die Figur des Teufels und deuten sie kreativ um. In dieser vierteiligen Workshop-Reihe gestalten wir Masken und beschäftigen uns mit dem Symbol des “Teufels” im Kontext des Christentums und der Kolonialisierung. Wir hinterfragen, warum und wie bestimmte mystische Figuren benutzt wurden, um Menschengruppen zu stigmatisieren. Mit unseren Maskenkreationen schaffen wir neue Repräsentationen dieser Figuren und enthüllen ihr befreiendes Potenzial in einer gemeinsamen Fotosession. Die Maskenkreationen kamen erstmals im Rahmen einer Ausstellung in Savvy Contemporary in Aktion und lebten in einer Fotosession ihre kreativ-performatives Potential aus. Exorzismus pur! Dieser Workshop wurde im Rahmen des Demokratieprojekts von Yili Rojas durchgeführt und durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung finanziert.

Frauen* und Männer*, die Druck machen

Wir machen den März zum kreativen Frauenkampfmonat und laden euch herzlich zu einer Mitmach-Ausstellung über Geschlechterrollen und -identitäten in den Nachbarschaftstreff Schillerkiez ein. Frauen, die Druck machen, treffen Männer, die rakeln Welche Männlichkeitsbilder haben uns geprägt? Wie schränken uns die Vorstellungen von Weiblichkeiten ein? Wie können wir uns aus alten Rollenmustern befreien? Das Patriarchat und seine Unterdrückungsformen gehen uns alle an! Wir machen den März zum Frauenkampfmonat und werden gemeinsam eine grafische Collage erstellen, die sich künstlerisch mit Geschlechteridentitäten und -gerechtigkeit auseinandersetzt.Die offenen und kostenlosen Workshops werden von der Linolwerkstatt „Frauen machen Druck“ und der Siebdruckwerkstatt aus dem Nachbarschaftshaus Karlsgarten 6 durchgeführt. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an dieser kollektiven Produktion zu beteiligen. Opening der Ausstellung-in-Progress: am Donnerstag, 29. Februar, um 18 Uhr Offener Druck-Workshop: Mittwoch, 06. März von 18 bis 21 Uhr  Offener Druck-Workshop: Donnerstag, 14. März von 18 bis 21 Uhr Finissage: am Dienstag, 27. März, ab 19 Uhr

🌿Die Natur, die wir sind🌿

Begleite die tierischen Pflanzengestalten auf ihren Abenteuern durch die Rixdorfer Grundschule und die Karl-Weise-Schule. 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿🌿 Alle Geschichten, Illustrationen und Tonaufnahmen stammen aus der Schüler-AG „DIE NATUR, DIE WIR SIND“ und wurden durch den Berliner Projektfonds für kulturelle Bildung gefördert. Ein Projekt von Sandra Mendez, Nagham Hamoush, Ammar Hatem und Santiago Calderón in Zusammenarbeit mit der Schillerwerkstatt e.V. der Rixdorfer Grundschule und der Karl-Weise-Schule.

Migrantinnen treffen Käthe Kollwitz

Wie sieht unser Frieden aus? Das fragte sich eine Frauengruppe des MigrantinnenVerein Berlin e.V. und zeigt ihre Linoldrucke ab 25. November im Käthe-Kollwitz-Museum. Die deutsche Künstlerin Käthe Kollwitz lebte zwischen den beiden großen Kriegen, die Europa im 20. Jahrhundert erschütterten. Sie ist bekannt für ihre radikale Ablehnung des Krieges und dafür, dass sie in ihrem Werk dessen Schrecken anprangert.  In Berlin, der gleichen Stadt, in der diese Künstlerin lebte, fragen wir Migrantinnen uns heute nach der komplexen Bedeutung des Wortes Frieden. Wie sieht der Frieden von Frauen aus, wenn es so viel Gewalt und Hunderte von Frauenmorden gibt? Wie sieht der Frieden aus, den wir wollen? Wir versuchen, diese Fragen mit Hilfe von Bildern zu beantworten, inspiriert von Käthe Kollwitz, die ein Werk hinterlassen hat, das uns auch nach einem Jahrhundert noch Fragen stellt und bewegt. Wir verwenden Linolschnitt und Holzschnitt, die in ihrem Werk vorkommen, um unsere eigenen Bilder und Visionen zu diesem Thema zu schaffen. Unsere Arbeit ist ab dem 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, im Käthe-Kollwitz-Museum zu sehen. …

Diskussionsforum „Räume und Teilhabe“

Hinsichtlich der Sozialkürzungen und Raumknappheit in Neukölln gibt es großen Gesprächsbedarf. Am 22. November trafen sich Initiativen aus Neukölln, um ihre Anliegen in die Öffentlichkeit und Bezirkspolitik tragen. Ausgehend von der drohenden Schließung des Nachbarschaftshauses in der Karlsgartenstr. 6 veranstalten die Nutzer*innen des Hauses im Rahmen des Demokratieprojektes seit 2022 die Reihe „Räume und Teilhabe“. Auf Rundgängen und Netzwerktreffen haben wir uns gemeinsam mit anderen Räumen und raumlosen Initiativen mit dem Raummangel und der Verdrängung gemeinnütziger Räume in Neukölln beschäftigt. Die Anliegen und Erfahrungen, die dabei gesammelt wurden, möchten wir nun in die Öffentlichkeit tragen und im gemeinsamen Austausch untereinander und mit politischen Entscheidungsträger*innen besprechen. Programm 16:30 Ausstellung „Mehr Räume, mehr Teilhabe“ In einer offenen Ausstellung konnten die teilnehmenden Initiativen und Räume ihre Anliegen und Projekte vorstellen, künstlerisch inszenieren und sich kennenlernen. 17:30 Diskussionsforum „Quo vadis, Neukölln?“ Im Format des Worldcafé wurde im Anschluss in drei Gruppen an drei Diskussionstischen über Anliegen und Lösungsansätze im Bezug auf Raum- und Teilhabefragen im Stadtteil diskutiert. Damit der Austausch auf Augenhöhe erfolgen kann, wurden die Diskussionstische von externen Gesprächsrundenleiter*innen moderiert und sahen auch …

Antirassismus für Frauen

Im April bietet die Schillerwerkstatt zwei Workshops zum Thema Antirassismus an, der sich speziell an migrantische und weiße Frauen richtet. Diejenigen von uns, die als Frauen sozialisiert wurden, kennen die Auswirkungen der patriarchalischen Herrschaft, unabhängig davon, wo wir geboren wurden, aufgewachsen sind oder leben. Indem wir uns als Frauen verstehen, begreifen wir, dass wir mit anderen Frauen durch Erfahrungen verbunden sind, die uns seit unserer Kindheit begleiten. Wir sind uns nahe in Bezug auf die Veränderungen und intimen Ausdrücke unserer Körper, die Plätze, die uns gesellschaftlich zugewiesen wurden, unsere Kämpfe um Emanzipation und um das Aufbrechen der vorgegebenen Rollen, in die viele von uns nicht passen und nicht passen wollen. Aber reicht das alles aus, um uns wirklich nahe und solidarisch zu sein, um uns gegenseitig zu verstehen und zu unterstützen? Sicherlich nicht. Neben dem Geschlecht sind wir durch so viele andere historische Machtstrukturen wie Klassismus und Rassismus, um nur einige zu nennen, voneinander abgeschnitten. Deshalb bieten wir hier zwei kostenlose Workshops für Menschen an, die sich als Frauen verstehen und die sich mehr mit …