Unkürzbar: Vorfahrt für Inklusion
Am 5. Mai demonstrierten hunderte Menschen in Berlin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und gegen geplante Kürzungen. Drei Tage später waren wir auch bei der Inklusionsaktion auf dem Neuköllner Rathausvorplatz dabei. von Stefanie Battisti und Yael Parish Auch dieses Jahr war im Rahmen des „Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“ lautstarker Protest angesagt. Das diesjährige Motto lautete: „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“. Auch drei Tage später wurde der Protest sichtbar — diesmal direkt vor unserer Haustür. Unter dem Motto „Gemeinsam stark: Inklusion in Neukölln und Europa“ lud die Veranstaltung auf dem Neuköllner Rathausvorplatz Bürger*innen, Vereine und Interessierte ein, gemeinsam über inklusive Zukunftsideen zu sprechen und Forderungen an die Politik zu richten. Wir haben mit Engagierten vor Ort gesprochen. „Wir möchten aufzeigen, dass wir ein aktiver Teil dieser Gesellschaft sind – kein hilfebedürftiger. Natürlich sind wir auf Unterstützung angewiesen, aber wir sind aktive Mitgestalter von Neukölln. Und wir möchten diese Wertschätzung haben und zeigen, was wir leisten können.“ – Anke Nietsch, begleitender Dienst, Tagesförderstätte Neukölln der Lebenshilfe Protest lohnt sich! Im Mai 2026 …
