Alle Artikel mit dem Schlagwort: Neukölln

More Than Just a Pub: Save Das Gift!

A neighbourhood bar that grew into a creative refuge now faces an uncertain future — and its community is rallying to protect the space that has shaped friendships, art, and belonging for fifteen years. An interview with Lawrence Snelgrove and Raphael Korn of Das Gift Can you share the story of Das Gift – how it started? And what are your roles there? Raphael: Das Gift was started in 2010, when Rachel Burns, wife of Barry Burns from the Scottish band Mogwai, took over this little Eckkneipe and reinvented it. The two of them  brought in more music events, turned it into a hangout for expats, and started an English-speaking pub quiz that runs every Monday to this day. My own role now is a mix of ownership and stewardship. Together with Lawrence, it’s also about trying to protect a space that clearly means a lot to people. Lawrence: I took over managing Das Gift at the beginning of September. I moved to Berlin four months ago and when I stumbled across Das Gift, I …

Zusammenhalten gegen den Kahlschlag

Berlin spart sich kaputt. Das trifft auch viele Projekte im Donaukiez. Das Q*ube in der Schönstedtstraße hat sich gewehrt, vorerst erfolgreich. Ein Gespräch mit den drei Mitarbeiter*innen Katharina , Leonie und Nancy.  von Claire Horst Was ist das Q*ube? Das Q*ube ist ein Jugendclub für queere* Jugendliche und ihre Freund*innen zwischen 12 und 27 Jahren. Hier gibt es offene Angebote wie Kochen, Sport, Reisen und z. B. trans*-Beratung und psychosoziale Beratung. Die meisten Jugendlichen kommen fast jeden Tag. Viele kommen eher aus prekären Verhältnissen. Sie beschreiben das Q*ube als ihr Wohnzimmer, und so fühlt es sich auch an: Sie kommen rein und schauen, was im Kühlschrank ist.  *queer: Selbstbezeichnung von Menschen, die z. B. lesbisch, schwul, bi oder trans* sind Machen sie den Kühlschrank auf, weil sie sich wie zu Hause fühlen, oder weil sie Hunger haben? Beides. In manchen Haushalten gibt es tatsächlich aufgrund von Armut nicht genug. Einige nehmen sich auch was mit, nicht nur Schokoriegel, sondern auch Gemüse oder Aufstriche. Was würde fehlen, wenn es euch nicht mehr geben würde? Das haben …

Wie geht’s dir, Donaustraße?

Am 14. Dezember erscheint die neue Winter-Ausgabe der Kiezzeitung Donauwelle, in der wir uns dem Thema Mobilität im Kiez und der Gesundheit unserer Donaustraße angenommen haben. Kommt zu unserem Launch am 15. Dezember, und holt Euch Euer kostenloses Exemplar! Das Editorial zur neuen Ausgabe Du siehst ziemlich fertig aus, Donaustraße! So viel los hier, und in den letzten Wochen warst du ständig in den Nachrichten. In dieser Ausgabe geht es nicht um den Nahostkonflikt, auch wenn er in der Donaustraße seine Spuren hinterlassen hat. Stattdessen schreiben wir über Ideen, wie wir trotz all dem besser miteinander leben können. Was können wir tun, damit es dem Kiez – und uns allen im Kiez – besser geht? Dazu haben wir untersucht: Wer nutzt die Straße überhaupt? Wir haben Kinder und Erwachsene gefragt, was sie hier gern ändern würden. Bezirksstadtrat Jochen Biedermann hat uns von seinen Ideen für den Kiez berichtet. Und unser Kiezgedächtnis erinnert sich, wie es der Straße früher ging. Viel Spaß beim Lesen! Ein Kommentar zum Nahost-Konflikt gibt es von unserem Redaktionsmitglied Irit noch hier …